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Was passiert da gerade mit unserem Gesundheitssystem?

Bei Instagram gibt es eine sehr beliebte Seite – @gebtunseingesicht (1) – mit Beiträgen von hunderten Usern, die über ihre Erlebnisse während der letzten zwei Jahre berichten: über Ausgrenzung, Mobbing, Diskriminierung, Ängste, Verluste, Konflikte, aber auch über Zusammenstehen, Durchhalten, Motivation und Entschlossenheit. Es sind Berichte von Menschen, die für ihre individuelle Freiheit kämpfen und damit für unser aller Menschenrechte.

Darunter finden sich unzählige Statements von Menschen aus medizinischen Berufen: Ärzte, Pfleger, Heilpraktiker – Männer und Frauen jeden Alters und aus allen Ecken der Republik. Ihre berufliche Zukunft ist durch die einrichtungsbezogene Impfpflicht massiv bedroht, denn die meisten von Ihnen wollen sich nicht (nochmal) gegen Covid impfen lassen. Oder sie befürchten, dass sich durch die Ausgrenzung und schließlich Kündigung nicht gespikter Mitarbeiter die Arbeitsbedingungen allgemein noch weiter verschlechtern werden.

Dass sich trotz der warmen Worte der Politik für „die Helden der Pandemie“ die Situation nicht etwa gebessert hat, ist ja nun hinlänglich bekannt. Für ein paar Prozent mehr Gehalt musste dieses Jahr wieder gestreikt werden (2). Das große Lob hat sich für die meisten Beschäftigten finanziell nicht bemerkbar gemacht. Und die Arbeitsbedingungen sind durch die aufwendigen zusätzlichen Hygiene- Vorschriften nicht gerade angenehmer geworden. Ganz zu schweigen von der Mehrbelastung durch die anhaltenden Arbeitsausfälle wegen Quarantäne der positiv getesteten Kollegen. Für all jene, die ihre Arbeit als Dienst am Menschen verstehen und einen ethischen Anspruch damit verbinden, waren die a-sozialen Distanzierungs- und Verhüllungsvorschriften nur schwer erträglich, vor allem in der Pflege alter Menschen.

Inzwischen ist von den Kritikern der Corona-Politik (3) oft genug darauf hingewiesen worden, dass auch schon vor Corona das Gesundheitssystem sich nicht in eine gute Richtung entwickelt hatte. Fallpauschalen, ständig wachsende Bürokratie, Privatisierung der Hospitäler, komplette Ausrichtung auf Gewinnmaximierung haben Gesundheitsversorgung und Pflege nicht etwa menschenfreundlicher werden lassen. Dass durch all diese vom Gesetzgeber gewollten Veränderungen auch Korruption und Subventionsbetrug begünstigt werden, ist gerade in den letzten Monaten aufgedeckt worden (4).

Es stellt sich die Frage, wie sich die Verantwortlichen eigentlich die Zukunft des Gesundheitswesens vorstellen? Könnte es sein, dass der vielfach beklagte, dramatische Mangel an medizinischem Personal sogar gewollt ist? Wie lange soll die – während der angeblich tödlichsten Pandemie aller Zeiten doch eigentlich widersinnige – Schließung dutzender Krankenhäuser denn noch fortgesetzt werden? Kommt es den Aktionären hinter den Krankenhausgesellschaften etwa zupass, dass sich eine wachsende Zahl von Menschen nicht mehr zum Arzt traut, aus Angst, sich „die Seuche“ einzufangen? Ist der noch gar nicht abzuschätzende Vertrauensverlust in die Kompetenz und Sicherheit bei der medizinischen Versorgung eventuell ein beabsichtigtes Ergebnis der schikanösen „Maßnahmen“?

Es steht zu befürchten, dass so der Übergang zu einer komplett digitalisierten, von künstlicher Intelligenz und Robotern geprägten technokratischen Version der Medizin beschleunigt werden soll. Diagnose durch Sensoren und implantierte Chips, Beratung telefonisch bei Dr. KI, Medikamentierung per Lieferservice, mit durch Nanobots überwachter Einnahme und Wirkung, scheinen keineswegs ausgeschlossen, wenn man sich die Szenarien einiger an der Zukunftsplanung beteiligten Akteure genauer ansieht (5). Was wir bisher nur aus Sciencefiction- Filmen kennen, erweist sich als populäre Vision einer höchst profitablen, weil mit immer weniger Personal auskommenden Gesundheitsversorgung, die weder mit humanistischen Ansprüchen an eine ganzheitliche Medizin noch mit dem Nürnberger Kodex vereinbar ist.

Ob wir aber diese Entwicklung noch abwenden können oder uns dazu überhaupt ein Abstimmungsrecht eingeräumt wird, scheint angesichts der letzten zwei Jahre mehr als zweifelhaft. Eins steht aber fest: wir von dieBasis stemmen uns mit allem, was uns möglich ist, gegen eine ungehemmte Technokratisierung des Gesundheitssystems! Wir wollen medizinische Versorgung von Menschen für Menschen, bei der es endlich wieder um Gesundheit und Fürsorge geht. Und nicht um wachsende Profite für Big Pharma. (6) Bis es aber so weit ist, dass der Mensch und Menschlichkeit wieder im Mittelpunkt von Medizin und Forschung stehen und nicht nur die bei den Patienten zu erntenden Datenmengen, bleibt der mittlerweile allgemein gebräuchliche Abschiedsgruß: „Bleiben Sie gesund!“ wohl als notwendige Maxime berechtigt.

1) https://www.instagram.com/explore/tags/gebtunseingesicht/

2) https://www.waz.de/politik/landespolitik/verdi-nrw-laesst-uniklinik-beschaeftigte- ueber-streik-abstimmen-id235087977.html

3) Bestens dargestellt in Dr. med. Gunter Frank’s Buch „der Staatsvirus“ https://shop.achgut.com/products/der-staatsvirus-ein-arzt-erklaert-wie-die-vernunft-3

4) Zum Schwindel mit Intensivbetten wird inzwischen ermittelt: https://www.tagesstimme.com/2021/06/21/intensivbetten-skandal-das-war-absicht Wichtige Aufklärung leistet auch das Buch von Tom Lausen und Walter van Rossum „die Intensiv-Mafia“, hier ein Artikel dazu: https://www.rubikon.news/artikel/inszenierter-notstand

5) Zahllose Beispiele für die meist positiv bewertete Entwicklung finden sich online: https://www.netzpiloten.de/roboter-in-der-medizin-zukunft-wird-realitaet/ https://www.intel.de/content/www/de/de/healthcare-it/robotics-in-healthcare.html https://www.youtube.com/watch?v=_dWkpfuSf44 https://www.iks.fraunhofer.de/de/themen/kuenstliche-intelligenz/kuenstliche- intelligenz-medizin.html

6) https://diebasis-partei.de/2021/02/stelllungnahme-ag-gesundheit/

7) Ärzte sollen bald durch künstliche Intelligenz ersetzt werden

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