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Das Ende der Aufklärung

Ich merke schon, ihr seid hartnäckig. Es kommen kein Zweifel, keine Kritik an euch heran. Zwei Jahre Ausnahmezustand – und ihr glaubt immer noch an den Sieg über Viren durch moralische Überlegenheit. Ihr wollt nicht hören, dass ihr umsonst gelitten habt. Umsonst die freudlosesten Jahre eures Lebens zugebracht, Freunde düpiert, Verwandte vernachlässigt, Kinder schikaniert, Geschäftstreibende ruiniert habt.

Es wird mühsamer. Reihenweise erkrankt eure geboosterte Umgebung. Das ist nicht das, was man nach dreimal Impfen erwartet. Aber bestimmt wäre es ohne Impfung viel schlimmer geworden. Es darf nicht sein, dass ihr getäuscht wurdet, denn Enttäuschung tut weh. Ihr ward doch die Guten. Ihr habt ein Opfer gebracht. Ihr wurdet doch gelobt und belohnt, mit Restaurantzugang und Eintritt in den Schreibwarenladen.

Also verdrängt ihr alles, was eurem Glauben zuwiderläuft.

  • Wenn Menschen für ihre Grundrechte spazieren gehen, nennt ihr sie Nazis.
  • Wenn Forscherinnen zeigen, dass Lockdowns, Masken und Impfungen nicht halten, was euch versprochen wurde, marginalisiert ihr sie.
  • Wenn Journalisten kritisch berichten, sperrt ihr ihnen den Kanal.
  • Wenn Professoren eine offene Diskussion über die Wirkweise der Impfstoffe fordern, verlieren sie ihren Lehrstuhl.
  • Wenn das Forschungsdesign der Impfstoffe fragwürdig ist, schließt ihr die Protokolle für Jahrzehnte weg.
  • Wenn sich trotz mieser Meldequote beim Paul-Ehrlich-Institut die Nebenwirkungshinweise häufen, sprecht ihr von Zufall.
  • Wenn sich Kollegen nach der Spritze tagelang krank melden, haltet ihr sie für Drückeberger.
  • Wenn Krankenkassenchefs vor der Wucht der impfbezogenen Erkrankungen warnen, entlasst ihr sie.
  • Wenn Künstler die Absurdität der Maßnahmen aufgreifen, bedroht ihr sie mit Auftragssperren.
  • Wenn selbst das RKI den Injektionen keinen Fremdschutz mehr zubilligt, sprecht ihr weiter von der Impfung als solidarischem Akt.
  • Wenn nahezu alle Länder Europas die Maßnahmen aufgeben und auch bereits erwogene Impfpflichten verwerfen, beruft ihr euch auf den deutschen Sonderweg – und die drohende nächste Variante.

Versteht mich nicht falsch. ICH kenne die Wahrheit nicht. Aber es wirkt nicht besonders souverän, wenn ihr Menschen, die Gegenargumente bringen, permanent zu Idioten erklären müsst, um eure Geschichte zu retten. IHR wollt, dass ich euch folge, dass ich mich und meine Kinder isolieren, testen, impfen lasse. Also seid ihr mir die Argumente schuldig. IHR müsst mich überzeugen. Mir scheint, ihr könnt es nicht. Ihr habt den Wettstreit der Argumente durch eine klebrige Moral ersetzt. Und ruft „Follow the science!“, während ihr noch die simpelsten Wissenschaftsprinzipien in den Wind schlagt.

Deshalb wollt ihr den Zwang. Es läuft euch wohlig über den Rücken, wenn ihr daran denkt, dass bei einer Impfpflicht auch der letzte Abweichler reuig den Ärmel hochkrempeln muss. Auch die, die bereits Impfschäden haben und nicht mehr weiter machen wollen. Das Grundgesetz ist euch egal, die Demütigung und die bleibenden Schäden nehmt ihr in Kauf. Weil ihr die Guten seid. Und es schadet gar nichts, dass das, wozu ihr mich zwingen wollt, der Überprüfung nicht standhält. Je widersinniger die Maßnahmen, zu denen ihr uns zwingt, umso überlegener fühlt ihr euch. Weil eure Meinung nicht eine hinterfragbare Position ist. Sondern die moralische Wahrheit.

Die Philosophen der Aufklärung rotieren im Grab.

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