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Wie wollen wir leben?

Foto: lexaarts/Shutterstock.com

Wenn Klaus Schwab, der geschäftsführende Vorsitzende des Weltwirtschaftsforums WEF, Reden über die neue Weltordnung hält, wenn er über einen „Großen Umbruch“ oder die Vierte Industrielle Revolution, über Transhumanismus und die Notwendigkeit zur Errichtung einer allmächtigen Weltregierung spricht, dann kann man das als Unsinn beiseite schieben oder wie die meisten Menschen einfach ignorieren. Aber das könnte sich als fataler Fehler erweisen, denn Schwabs politischer Einfluss und die ökonomische Macht des WEF-Netzwerks der wichtigsten internationalen Unternehmen sind beträchtlich. Wenn Schwab prahlt, dass das WEF bereits in die meisten Regierungen der Welt eingedrungen sei („ we penetrated the cabinets of most governments in the world“), dann sollten die Wähler dieser Regierungen aufhorchen. Trudeau, Macron, Johnson, Merkel, Scholz, Putin, Kurz, Morrison, Ardern, Selensky’s jüngster Minister – all diese Politiker und noch viele mehr sind ehemalige „Young Global Leader“, also Mitglieder einer Kaderschmiede des WEF. Damit aber nicht genug, mit dem „Global Shapers“ Programm, werden mittlerweile auch ganz junge Menschen in die Kaderschmiede WEF integriert. Warum unterstützt man diese Menschen nicht direkt in ihren Ländern? Regierungsprogramme? Das WEF oder die Wähler? Wer regiert eigentlich unser Land?

Da wirkt jemand darauf hin, dass seine Vision sich verwirklicht und eine technokratische Weltregierung die Geschicke der gesamten Menschheit bestimmt, ohne dass diese Vision jemals in nationalen Parlamenten debattiert oder durch ein Wählervotum demokratisch legitimiert worden wäre. Wie weit reicht eigentlich der Einfluss Schwabs und des WEF bereits? Und ist es wirklich in Ordnung, dass eine weltweit agierende Organisation wie das WEF, ausgestattet mit unbegrenzten finanziellen Mitteln und offensichtlichen Verbündeten in allen nationalen Regierungen sowie allen supranationalen Institutionen der Welt wie UNO, WHO und EU, ungestört ihre Interessen durchsetzt – völlig unkontrolliert und ohne irgendjemandem Rechenschaft ablegen zu müssen?

Schwab und seine Verbündeten bezeichnen die Corona-Krise als einmalige Chance, um die Welt zu verändern. Natürlich zum Besseren! Eine Rückkehr zur Normalität von 2019 ist nicht vorgesehen. Alles muss sich ändern, damit die Welt für die globalen Krisen, aktuelle und künftige, gerüstet ist. Vor allem der Klimawandel wird dabei als die alles überragende Bedrohung der Menschheit geschildert, die nur durch die Umsetzung der bereits bis ins Detail ausgearbeiteten und auf der Webseite des WEF sowie anderer supranationaler Organisationen veröffentlichten Pläne abgewendet werden kann. Die Zerrüttung der Weltwirtschaft durch das bisherige Krisenmanagement scheint dabei nicht zu stören. Im Gegenteil! „Kreative Destruktion“ ist beabsichtigt, denn schließlich soll nach dem Desaster ja alles besser werden. Der Slogan „build back better“ ist nicht von ungefähr gewählt.

Die Methoden, um dieses Ziel durchzusetzen, sind keineswegs zimperlich. Die Pandemie kommt da nicht nur gelegen, sondern auf eine solche „Chance“ hat man sich seit Jahren vorbereitet, entsprechende Strategien zu ihrer Nutzung mehrfach geübt. Über die WHO und andere durch finanzielle „Unterstützung“ beeinflusste Organisationen wird das internationale Vorgehen gesteuert. Kreditgebende Banken nehmen Einfluss auf die Regierungsentscheidungen der involvierten Länder. 2020 versuchte der Internationale Währungsfonds IWF mit 940 Millionen Belarus zur Einführung von Lockdowns zu bewegen. Die Regierung lehnte den Kredit und die geforderten Maßnahmen jedoch ab.

Ebenso rücksichtslos agieren mächtige Pharma-Unternehmen, die nun endlich das ersehnte neue Geschäftsmodell der wiederholten „Impfung“ mit experimentellen, nie zuvor massenweise eingesetzten gen-therapeutischen mRNA-Injektionen vorantreiben können. Scheinbar Panik-geschüttelte Entscheider bei Gesundheitsbehörden und Regierungen haben Verträge unterschrieben, die den Pharma-Riesen nicht nur astronomische Gewinne bescheren, sondern sie auch von jeglicher Haftung für potentielle Schäden freistellen. Selten, dass dieses Vorgehen nicht überall von Erfolg gekrönt ist. Eine der wenigen Ausnahmen ist Indien, nach leidvollen Erfahrungen klüger als die meisten westlichen Demokratien. Allein durch die Lockdowns und anderen Corona-Maßnahmen starben bislang circa 25 Millionen Menschen (zerstörte Ökonomien, Hungertote, unterlassene medizinische Behandlungen, Selbstmorde, Tote infolge der Covid-Injektionen). Die Welthungerhilfe schätzte Ende 2020 die Zunahme der Hungernden auf 138 Millionen. Mittlerweile dürften es mehr als doppelt so viele sein. Angesichts dieser erschreckenden Zahl sind die 25 Millionen vermutlich sogar zu gering geschätzt. Inzwischen wissen wir aus einer Studie der Johns Hopkins Universität, dass die Lockdowns tatsächlich so gut wie keinen Einfluss auf das Geschehen hatten. Die Verbreitung des Virus wurde dadurch höchstens verzögert, die Dauer der Krise also unnötig verlängert – mit den entsprechenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen. Klaus Schwab wird es vermutlich freuen: Je größer die Zerstörung, umso mehr muss nun (besser?) zurückgebaut werden.

Dass die mRNA-Injektionen überhaupt Impfungen genannt werden dürfen, liegt daran, dass die WHO Ende 2019 dem US-amerikanischen CDC folgte und die Definition von Impfung änderte – pünktlich zur weltweiten Anwendung. 2009 hatte sie bereits ohne internationale Absprache die Definition von „Pandemie“ geändert. Maßgebliche Finanziers der WHO sind die WEF-Mitglieder Rockefeller und Gates. Letzterer bestimmt über die Bill and Melinda Gates Foundation und andere von ihm installierte, angeblich philanthropische Organisationen wie GAVI und CEPI die Gesundheitspolitik fast der gesamten Welt, mit besonderem Schwerpunkt auf Impfungen. Gates macht kein Geheimnis daraus, dass er mit seinem Engagement wesentlich mehr verdient als er spendet bzw. investiert.

Offiziell sind laut Daten von VAERS, dem US-amerikanischen Meldesystem für Folgeschäden aus medizinischer Behandlung, und der Europäischen Zulassungsbehörde für Medikamente EMA bis Januar 2022 bereits zehntausende Menschen im zeitlichen Zusammenhang mit der Covid-Injektion gestorben und Millionen Menschen wurden teils schwer geschädigt. Man geht davon aus, dass sowohl VAERS als auch EMA nur 5-10% aller Fälle gemeldet werden – die deutsche Betriebskrankenkasse BKK nennt eine ähnliche Zahl in einer von ihr in Auftrag gegebenen Analyse der Abrechnungsdaten ihrer Versicherten von 2021. Der Grund dafür ist vermutlich, dass die Meldesysteme extrem zeitaufwendig und kompliziert sind und außerdem viele Länder, darunter auch sehr bevölkerungsstarke Länder wie Brasilien, Indien und Australien, die Nebenwirkungen gar nicht erfassen. Wie gefährlich die in alles übertönenden Werbe-Kampagnen als sicher und effizient angepriesenen Injektionen also tatsächlich sind, dringt daher nur langsam an die Öffentlichkeit. Ende 2021 meldete Großbritannien, dass die Sterberate bei zweifach geimpften Kindern 52 mal so hoch ist wie bei nicht geimpften. Sollte das nicht eigentlich zu einem sofortigen Stopp der Impfkampagne und zu einem endgültigen Verzicht auf eine Impfpflicht führen?

Die WHO und ihre Vertragspartner propagieren somit als einzigen Ausweg aus der Pandemie die weltweite Verabreichung eines „Impfstoffes“, der im schlimmsten Fall bereits eine halbe Million Menschen das Leben gekostet und zig Millionen zu Kranken und Dauerinvaliden gemacht hat, und gibt weiterhin großzügige finanzielle Anreize an widerspenstige Länder. Dahinter stecken auch die nicht weiter deklarierten Interessen solcher selbsternannten Philanthropen wie der Ford-, Rockefeller-, Bertelsmann- oder der Bill & Melinda Gates Stiftung. Gegen Bill Gates wird zur Zeit in Indien ein Verfahren wegen Impfmordes eingeleitet. Das Rockefeller-Institut für medizinische Forschung „impfte“ schon während der sogenannten Spanischen Grippe Millionen zu Tode oder zu Krüppeln. Aber diese historischen Sünden sind offenbar längst vergessen und die Vertrauenswürdigkeit dieser Stiftungen darf heute keinesfalls mehr angezweifelt werden.

Im Schlepptau der Impfkampagne wird auch ein weiterer Baustein der Neuen Welt Ordnung etabliert: die digitale-ID ! Wohin diese führen könnte, hat vor kurzem der kanadische Premier Justin Trudeau eindrucksvoll demonstriert. Alle Teilnehmer und Unterstützer der friedlichen Proteste des Trucker-Konvois wurden zu Terroristen erklärt, ihnen wurden die Konten gesperrt und sie sollten weder das Land verlassen, noch wählen dürfen. Sie wurden quasi über Nacht entrechtet, ohne Gerichtsverfahren, ohne Anhörung. Wollen wir tatsächlich solche Willkür zulassen, ohne dass darüber ausführlich und ergebnisoffen zuvor eine gesellschaftliche und vor allem parlamentarische Debatte stattgefunden hat? Sind die Unterstützung für Trudeau vonseiten gleichgesinnter und in der Corona-Krise ebenso autoritär agierender Staatschefs wie Macron, Morrison und Ardern schon ausreichend, um das Wählervotum zu ersetzen?

Was also soll das Ziel der von Schwab propagierten Vierten Industriellen Revolution sein? Eine totalitäre Weltregierung nach dem Vorbild Chinas mit einer durch ein Sozial-Punkte-System bis ins Kleinste und Privateste hinein kontrollierten Bevölkerung? Mit vollständiger Überwachung jedes Einzelnen durch lückenlose und zentralisierte Erfassung aller persönlichen Daten? Würde das nicht die komplette Entrechtung des Individuums bedeuten und den Verlust seiner Menschenwürde?

Die dringend notwendige gesellschaftliche Debatte darüber, wie unsere Zukunft aussehen soll, findet außerhalb elitärer politischer und medialer Zirkel allerdings nicht statt, auch nicht in den Parlamenten. Stattdessen wird das Narrativ des WEF weltweit durchgesetzt und mithilfe von alles durchdringender Propaganda gestützt. Als eine Konsequenz sind vor allem die Gesellschaften besonders der westlichen Demokratien tief gespalten in Maßnahmen-Befürworter und -Gegner. Letztere werden ausgegrenzt und diffamiert, ihre Argumente abgewertet oder ignoriert. Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie begünstigen diese Spaltung sogar noch, weil sie ein normales Zusammenkommen und sozial verträglichen Austausch verhindern und Kritiker als Sündenböcke brandmarken, denen man die Schuld für die schädlichen Konsequenzen der gescheiterten Lockdown-Strategie zuschiebt.

Und mit dem Krieg in der Ukraine ist schon die nächste, unser Dasein und unsere Freiheit bedrohende Krise eingetroffen, ohne dass wir auch nur annähernd zu Antworten auf die drängenden Fragen der Corona-Krise gefunden hätten. Im Schatten dieser neuen Krise werden sogar die Vorhaben der Profiteure der Impfkampagne zu Ende gebracht. Obwohl die rechtlichen Voraussetzungen für die massiven Grundrechtseinschränkungen, eine Aufrechterhaltung der Notstandsgesetzgebung und anderer Krisen-Ausnahmen wegen des Corona-Virus nirgendwo auf der Welt noch gegeben wären – oder überhaupt je waren! –, wird in zahlreichen Ländern weiter eine allgemeine Impfpflicht diskutiert sowie gesetzlich verankert und den Regierungen willkürliche Eingriffe in international gültige Menschenrechte ermöglicht, die noch vor zwei Jahren niemals akzeptiert worden wären.

Wenn wir unsere Grundrechte vollumfänglich zurück erhalten, wieder ein wirklich diverses Meinungsbild in der öffentlichen Debatte zulassen wollen und wenn wir politische Willkür, Korruption und Machtmissbrauch verhindern wollen, dürfen wir uns nicht weiter auseinander treiben lassen! Kommen wir wieder ins Gespräch, um Kompromisse zu finden und eine gemeinsame Basis für ein friedliches Miteinander in einer freiheitlichen, offenen und diskussionsfreudigen Gesellschaft, die die Bezeichnung Demokratie auch tatsächlich verdient.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Monika Königstein

    Es ist fast spannend zu sehen, mit welcher passiven Unterstützung – also PASSIV im Sinne von Nichtstun / durch Nichtssagen der allermeisten Menschen – die WEF-Pläne durchgezogen werden. Da will man sich mit Chips und Bier zurücklehnen und sich das Schauspiel anschauen, wenn all jene Ignoranten eines morgens aufstehen und der Spiegel einen anplärrt: „DU BIST SPÄT DRAN, DAS GIBT LOHNABZUG!“, wenn man nur nicht so sehr an seiner Freiheit (oder der Illusion daran) hängen würde. Tja,… aber wer dem Lug und Trug der Impfkampagne bereits aufgesessen ist, hat vermutlich wenig Interesse daran, jene beim DAGEGEN! zu unterstützen, die – wie ich – von Anfang an mit verschränkten Armen Weigerung demonstriert haben. Und wer dazu keinen Tatendrang verspürt, was sollte man schon groß tun können gegen die Pläne von z.B. Schwab, von dem die meisten Menschen überhaupt noch nie gehört haben?

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