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„Come impf and find out“

Die Meinung einer Krankenschwester und Führungskraft mit ❤️

MC Donalds wirbt beispielsweise mit „impfen ich liebe es“ auch Burger King zieht mit „Mach dein Piks“. Aber auch Teekanne, Katjes, Edeka, RitterSport, Sky, Douglas, Spee, Trolli, R&V, Postbank, Porsche Nespresso, Lidl, Sparkasse, Aktion Mensch, Hornbach, toom, Rügenwalder Mühle, Kaufland, yello, BVG, BMW und Mercedes …


Meine Antwort: „Pflegt euch selbst!“
Nun wollen mir Unternehmen, die von Gesundheit soweit weg sind, wie Jens Spahn, Karl Lauterbach, Helge Braun und gerne auch Peter Altmaier, erklären, dass die Impfung als solidarischer Akt angesehen werden sollte? Rügenwalder spricht von „die neue Lust aufs Impfen“, Bayer von „impfen for a better life“ und BMW sagt uns „Freude am Impfen“.
Wir haben uns hier bereits weit, von einem medizinischen Kontext, entfernt. Mal ganz davon zu schweigen wo inzwischen überall „geimpft“ wird. Es wird aus einem medizinischen Eingriff ein Massenevent gemacht.

Wo sind die Unternehmen die sich bei der Bekämpfung von Multiresistenten Keimen einsetzen?
Wo engagieren sich denn diese Unternehmen, wenn es um die Prophylaxe, also die Verhütung, beispielsweise von 338.000 Herz-Kreislauf Erkrankungen, 239.600 Krebstoten und 61.300 Atemwegserkrankungen pro Jahr, geht?

Mir muss niemand von denen meinen Job erklären und hätten wir im Gesundheitswesen so viel Geld für eine Marketingkampagne dieser Größenordnung – um natürlich den Politikern zu gefallen – zu starten, müssten wir die erarbeiteten Expertenstandards nicht nur im Regal dekorativ aufstellen, sondern könnten Pflegequalität endlich mal definieren und diese auch leben. Das ist nämlich unser USP in der Pflege, den die Unternehmen gänzlich ignorieren.

Wo bleibt das Engagement gegenüber den Pflegekräften? Hallo wann kommt es denn bei euch an, wir sind zu Wenige und mit eurer Impfkampagne, mit der ihr euch gerade gegenseitig auf die Schultern klopft, bestätigt ihr mich als ungeimpfte Pflegekraft dahingehend noch viel mehr diesen Beruf zu verlassen. Schuld sind Unternehmen und eine Gesellschaft, die von Wissenschaft und einem öffentlichen Diskurs offensichtlich überhaupt keine Ahnung haben, dann aber meinen mit so einer Werbekampagne an die Öffentlichkeit heran treten zu müssen. Ich bitte alle, die bei irgend einer dieser Firmen ein Herz gesetzt haben, mir zu entfolgen, denn ihr habt damit eine rote Linie überschritten.

Und haben die Unternehmen allen voran die Autoindustrie erkannt, dass sie gerade eine Marketingkampagne für die Pharmaindustrie geschalten haben? Ich bin gespannt wo man die Verantwortlichen Manager aus diesen Firmen nach der Impf-Kampagne wieder findet …
Diese Impfkampagne ist ein deutliches Signal dahingehend, dass diese Unternehmen ganz besonders im Auge behalten werden müssen und ich deshalb beschlossen habe, definitiv bei Halsschmerzen lieber Salbeitee aus dem Garten aufzubrühen und zu trinken, als Hustenbonbons von Em-eukal zu lutschen und Tee von Teekanne zu schlürfen.

Und sollte ich jemals neben meinem Drahtesel ein Auto brauchen, kaufe ich mir gewiss einen Volvo, denn dank Schweden weiß ich, dass das Ganze nur dazu dient sich nicht den größten Fehler in der Geschichte des 21. Jahrhunderts eingestehen zu müssen.

Und nun möchte ich nochmal für alle Impfpflichtbefürworter klar stellen, um diesen Standpunkt – wie beispielsweise meinen – zu vertreten beweisen viele meiner Kollegen und Menschen aus sozialen Berufen – nicht nur – wahren Charakter. Ich danke euch dafür, dass ihr das mit mir aushaltet, was uns über 70 Millionen Bürger in vollem Bewusstsein antun.


Eure Krankenschwester Sabrina und Führungskraft mit ❤️

150 Unternehmen ändern Markenclaims: „Come impf and find out“ – meine Antwort: „pflegt euch selbst!“ – Führungskraft mit Herz (zwitschern.net)

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